In die Zukunft

Der Flughafen Lübeck blickt auf eine bewegte Geschichte. Seit 100 Jahren starten und landen Flugzeuge in der Hansestadt. Der Flughafen war Fliegerhorst, Einsatzbasis, Teil der Berliner Luftbrücke und Regionalflughafen.

Während der Flughafen zurzeit besonders von Privatpiloten und Geschäftsreisenden angeflogen wird, arbeiten wir daran, den „Flughafen der kurzen Wege“ auch für die Verkehrsfliegerei wieder fit zu machen und die Qualität des Airports für Mieter, Partner und unsere Kunden zu verbessern. Um zu zeigen, was am Flughafen Lübeck möglich ist, haben wir uns für die Zukunft viel vorgenommen.

Aus der Vergangenheit

Die Geschichte des Flughafen Lübeck ist bunt, bestens dokumentiert, turbulent und filmreif. Den Auftakt gab die königlich-preußische Fliegerschule im Jahr 1917. In den 20er Jahren warf während der ersten Flugtage eine Fokker D VII der Trumpfwerke Schokoladen-Proben zur Freude aller Lübecker ab. Während des 2. Weltkriegs nutze das Militär den Flugplatz, um gegen England zu fliegen, die Ju 52 war als Transport- und Versorgungsflugzeug im Einsatz.

Gen Kriegsende folgten erste Düsenjäger wie die Me 262 und schließlich nutzte ab Mai 1945 die Royal Air Force den Platz als Einsatz- und Trainingsbasis. Während der Berliner Luftbrücke starteten 2600 Flüge von Lübeck aus – manchmal bis zu 100 täglich – und brachten über 73.000t Lebensmittel und Güter in die besetzte Stadt.

Während der 50er Jahre waren DDR-Flüchtlinge in der ehemaligen Kaserne untergebracht und gleichzeitig konnten wieder Segelflieger und zivile Motorflieger abheben. Der Aero Club und der Lübecker Verein für Luftfahrt (LVfL) pachteten den Platz während die US Army von hier aus den DDR-Funkverkehr abhörte. Seit der Zeit des Kalten Krieges war Lübeck für 50 Jahre Startpunkt für Zieldarstellungsflugzeuge wie Spitfire, Hawker Seafury, Bronco und Westwind. Der Linienverkehr hat es aufgrund der Nähe zur DDR zunächst schwer.

In den 70er Jahren entstehen erste Verbindungen und ein Flughafengebäude. Seit 1990 ist der innerdeutsche Luftraum geöffnet und Lübeck bekam ein Instrumentenlandesystem, regelmäßige Charterflüge und ein Terminal. 1998 zieht die Firma Euroimmun des heutigen Flughafen-Investors und Unternehmers Winfried Stöcker in die ehemalige Kaserne mit Offiziersquartier.

Das Buch zur Lübecker Luftfahrgeschichte

Die Geschichte des Flughafen Lübeck ist bunt, bestens dokumentiert, turbulent und filmreif. Den Auftakt gab die königlich-preußische Fliegerschule im Jahr 1917. In den 20er Jahren warf während der ersten Flugtage eine Fokker D VII der Trumpfwerke Schokoladen-Proben zur Freude aller Lübecker ab. Während des 2. Weltkriegs nutze das Militär den Flugplatz, um gegen England zu fliegen, die Ju 52 war als Transport- und Versorgungsflugzeug im Einsatz.

Gen Kriegsende folgten erste Düsenjäger wie die Me 262 und schließlich nutzte ab Mai 1945 die Royal Air Force den Platz als Einsatz- und Trainingsbasis. Während der Berliner Luftbrücke starteten 2600 Flüge von Lübeck aus – manchmal bis zu 100 täglich – und brachten über 73.000t Lebensmittel und Güter in die besetzte Stadt.

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